Paris, rue martel, September 2009      (C) Foto: Dr. Thomas Müth

 

 

Tomi Ungerer veröffentlicht ein Selbst-Porträtbuch, wo er sich "an allen Töpfen" in Szene setzt. Seine Zeichnungen werden in einer Pariser Galerie bis zum Ende des Monats Oktober ausgestellt. Tomi Ungerer und Paris, dies ist keine große Liebes - geschichte. Seine letzte große Ausstellung in der Hauptstadt war 1981. „Es ist nicht meine Stadt“, und mit  einem Lächeln fügt er hinzu: „Es ist ein schöner Rahmen, aber schlechte Erinnerungen.“ Die Ausstellung, die ihm die Martel-Galerie widmet, ist also ein Ereignis. Es ist das Pariser Symbol einer wiedergefundenen Verbindung.
Tomi Ungerer, dessen Bücher in sechsundzwanzig Sprachen übersetzt wurden, wollte seine an den Wänden hängende Arbeiten nicht sehen. Dem  ewigem Perfektionisten allein springen die Fehler in die  Augen. „Wenn ich meine Zeichnungen sehe, finde ich, dass sie nicht gut genug sind. Es ist ein Unsicherheitsgefühl. Gleichzeitig füllt diese Unsicherheit mich. Sie forciert mich, anderswo zu suchen,... “
Die gegenwärtige Ausstellung der Jugendzeichnungen, der erotischen Werke und der Autoportraits dient der Einführung eines sehr schönen Buches für bibliophile Freunde. Das Luxusbuch wird in nur hundert Exemplaren angeboten. Zum Preis von 1.200 Euro visiert es die Sammler von Raritäten an. Dieses Buch ist dank eines seiner Freunde entstanden, Alvaro Rebolledo Godoy, der bei Tomi die unveröffentlichten Selbst-Porträts wiedergefunden hat. Warum zeichnet sich Tomi selbst? „Ich finde diese Art rigolo. Es ist wie in der  Küche: man stellt sich an verschiedene Töpfe! “ lächelt er mit gourmandise. In den Selbst-Porträts ist jeder Künstler gezwungen, sich lächerlich zu machen. Diese Zeichnungen zeigen mein narcissisme.“  Der Illustrator, der soeben ein neues Kinderbuch herausgegeben hat, arbeitet bereits an neuen Projekten. 
                  

DNA Dernières Nouvelles d’Alsace, große französische Tageszeitung im September 2009

Paris

Am 17. September wurde das Buch mit viel prominentem Publikum in Paris in der Galerie Martel vorgestellt.       

Der Künstler war anwesend, die Galeristin Rina Zavagli, Birgit Klös als Verlegerin, Paul Klös der Drucker und 

Alvaro Rebolledo Godoy, der Herausgeber.

 

Du 18 septembre au 31 octobre, le dessinateur français, Tomi Ungerer, expose ses œuvres à la Galerie Martel à Paris. Pour la première fois, l'artiste proposera à la vente ses illustrations, autoportraits et autres dessins satiriques ou érotiques.  Le 17 septembre, lors du vernissage, Tomi Ungerer présentera son prochain livre, Künstler, Tod und Königsklopfen (L'Artiste, la Mort et le Cogne-Roi) en collaboration avec la maison d'édition allemande, Edition noir.

 

Alvaro Rebolledo Godoy, Tomi Ungerer, Rina Zavagli, Paul Klös, Robert Walter

 

vorne: Maren Rebolledo Godoy, Yvonne Ungerer        (Fotos Birgit Klös)

 

vor der Vernissage am 17.9.2009

 

 

(Fotos Alvaro Rebolledo Godoy)

 

 

 

Birgit Klös, Maren und Alvaro Rebolledo Godoy.

 

 

A.R.  und Dr. Thérèse Willer ,  Leiterin des Museum Ungerer in Straßburg

 

Tomi Ungerer begrüsst die Gäste auf der Straße    (Foto Birgit Klös)

 

Das Buch wird vorgestellt

 

Der Künstler und der Herausgeber

 

Gute Stimmung

Ungerer mit Werner Spies, dem ehemaligen Leiter des Centre Pompidou. 

 

 

Alex Varenne, bekannter französischer Erotik-Zeichner

Zitat:  "Wenn die Erotik die Kunst der Liebe ist, ist die Pornographie ihre Wirklichkeit."

 

Werner Spies und Robert Walter lassen sich das Buch zeigen

Vernissage bis auf die Straße(Foto A.R.G.)

 

Birgit Klös, Yvonne Ungerer, Paul Klös und Maren Godoy  (Foto A.R.G.)

 

Rina Zavagli und Alvaro Rebolledo Godoy

 

 

Birgit Klös, Robert Walter und Rina Zavagli       (Fotos AlvaroRebolledo Godoy) 

 

 

   Paul Klös und Robert Walter, der Leiter des Centre Culturel Francais in Karlsruhe 

 

Dahmane auf der Party nach der Vernissage

 

Alvaro Rebolledo Godoy und Robert Walter

 

Birgit Klös im Gespräch mit Dr. Thérèse Willer 

 

im Atelier von Lorenzo Mattotti    (Foto Alvaro Rebolledo Godoy)

 

(Foto A.R.G.)

Rina Zavagli und Birgit Klös nach der Vernissage (Foto A.R.G.)

 

nicht besonders gekennzeichnete Fotos : (C)  Dr. Thomas Müth